
v.l.n.r.: Kreisschatzmeister Klaus Dünisch, FDP-Bezirksvorsitzender Joachim
Spatz, Kurt Sieber, Paul Engelbrecht, Thomas Grimm, Katrin Hiernickel, Egon
Stumpf und als Gäste Stadträtin Lisa Hutzel und Bernhard Jilke
Haßfurt. Die FDP ist in einem ständigen Aufstieg begriffen, auch innerparteilich. Sie ist eine Partei für alle Bürger geworden und wird zunehmend zur bürgerlichen Alternative zur CSU. Dies beweisen auch die in Bayern soliden Umfrageergebnisse für die Landtagswahl, die derzeit bei über 7% liegen. Deshalb ist die offizielle Gründung des FDP-Ortsverbands Haßfurt eine natürliche und sehr erfreuliche Entwicklung in Unterfranken
, sagte der FDP-Bezirksvorsitzende und Würzburger Stadtrat Joachim Spatz, der trotz eigener Wahlkampftermine zur FDP-Ortsverbandsgründung nach Haßfurt gekommen war.
FDP-Kreisvorsitzender Egon Stumpf, Knetzgau/Eschenau, der die Gründungsversammlung leitete, stellte in seinem Grußwort die Wichtigkeit der kommunalen Verankerung der FDP heraus, die in Haßfurt mit der starken Stadtratsliste deutlich werde. Er hob die Vorreiterrolle der Haßfurter hervor, die ein deutliches liberales Zeichen in der Kreisstadt setzen. Der Vorsitzende der Kreistagsfraktion der FDP/FREIEN BÜRGER im Landkreis Haßberge, Kurt Sieber, Königsberg, unterstrich die erfreulich engagierte Entwicklung von FDP/FREIEN BÜRGERN in der Kreisstadt. Die gesamte Stadtratsliste stelle eine hoch motivierte Mannschaft dar, der er für die bevorstehende Kommunalwahl den verdienten Erfolg wünschte.
FDP-Bezirksvorsitzender Joachim Spatz unterstrich, dass die Bürger mit Recht von den Politikern erwarten, dass sie die Probleme vor Ort lösten, statt sich zu streiten. Für die FDP seien Toleranz und politische Verantwortung, aber auch das persönliche Engagement der Bürger hohe Werte, die man überall unterstützen müsse. Stadträtin Lisa Hutzel machte als Gast deutlich, dass für den Begriff christlich kein Alleinvertretungsanspruch der CSU bestehe. Der beste Beweis dafür sei, dass der stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende Marktgemeinderat Alfred Neugebauer, Rentweinsdorf der Vorsitzende des katholisch-liberalen Arbeitskreises der FDP auf bayerischer Ebene sei.
Die geheime Wahl unter Leitung von Fraktionsvorsitzendem Kurt Sieber hatte folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzende wurde Katrin Hiernickel, stellvertretender Ortsvorsitzender wurde Thomas Grimm. Zu Beisitzern wurden Paul Engelbrecht und Wolfgang Rohr gewählt.
Nach ihrer Wahl stellte Katrin Hiernickel heraus, dass sie sich als Historikerin dem Liberalismus und dessen Leistungen besonders verbunden fühle. Freiheit mit Verantwortung sei für sie ein echtes Bedürfnis. Es erfülle sie mit Stolz nun im Rahmen eines Ortsverbandes die liberalen Interessen vor Ort vertreten zu können. Und sie dankte allen, die mit dazu beigetragen haben, dass die Gründung erfolgen konnte.
Auf die Haßfurter FDP/FREIE BÜRGER-Stadtratsliste eingehend, hob sie hervor, dass die Gruppierung bereits einiges in Haßfurt habe bewegen können. Mit einem Augenzwinkern dankte sie der CSU für die beschlossene Umsetzung zweier besonders wichtiger Forderungen der FDP-Liste aus dem Bereich Familienpolitik. Das ist zum einen der Ausbau der Nachmittagsbetreuung an der Grundschule und die Einrichtung einer Kinderkrippe. Thomas Grimm unterstrich als Vertreter der jungen Generation, dass jetzt eine solide Basis für die künftig kontinuierliche politische Arbeit vor Ort gefunden wurde. Mit dem FDP-Ortsverband gebe es künftig in Haßfurt ein offizielles liberales Sprachrohr. FDP-Bürgermeisterkandidat Bernhard Jilke, Knetzgau, gratulierte seinen Haßfurter Freunden zu ihrem Schritt und wünschte ihnen guten Erfolg.
